
Allergen-Management: LMIV-konform auf Knopfdruck
14 Hauptallergene, individuelle Kostformen, automatische Warnungen bei der Bestellung und lückenlose HACCP-Dokumentation. WebMenü nimmt Ihnen das Risiko der manuellen Allergen-Kennzeichnung ab.
Warum Allergen-Management in der Gemeinschaftsverpflegung kritisch ist
14 Hauptallergene — keine darf fehlen
Seit 2014 schreibt die EU-Lebensmittelinformationsverordnung (LMIV) vor, dass alle 14 Hauptallergene in der Gemeinschaftsverpflegung kenntlich gemacht werden müssen — auch bei loser Ware. Ein einzelnes fehlendes Allergen kann für Betroffene eine schwere allergische Reaktion auslösen.
Haftungsrisiko für Caterer
Bei einer allergischen Reaktion durch fehlerhafte Kennzeichnung haftet der Caterer. Bußgelder nach dem LMIV-Verstoß können bis zu 50.000 Euro betragen. Im schlimmsten Fall drohen strafrechtliche Konsequenzen bei fahrlässiger Körperverletzung. Eine lückenlose Dokumentation ist daher unverzichtbar.
Individuelle Kostformen pro Kind
In einer typischen Schule haben 5 bis 15 Prozent der Kinder Allergien, Unverträglichkeiten oder besondere Kostformen. Vegetarisch, vegan, halal, laktosefrei, glutenfrei — jedes Kind braucht eine individuelle Berücksichtigung. Manuell ist das bei hunderten Teilnehmern nicht zu leisten.
Manuelle Kennzeichnung ist fehleranfällig
Wer Allergene manuell in Excel-Listen pflegt, kennt das Problem: Eine Zutat ändert sich, aber die Allergen-Liste wird vergessen. Ein neuer Lieferant verwendet eine andere Rezeptur. Ein Ersatzprodukt enthält Spuren von Nüssen. Jeder Fehler kann schwerwiegende Folgen haben.
Die 14 Hauptallergene nach LMIV
Diese 14 Stoffe oder Erzeugnisse müssen gemäß EU-Verordnung Nr. 1169/2011 bei allen Lebensmitteln deklariert werden — auch bei loser Ware in der Gemeinschaftsverpflegung.
Glutenhaltiges Getreide
Krebstiere
Eier
Fisch
Erdnüsse
Soja
Milch (Laktose)
Schalenfrüchte
Sellerie
Senf
Sesam
Schwefeldioxid / Sulfite
Lupinen
Weichtiere
So löst WebMenü das Allergen-Management
Automatische Kennzeichnung im Speiseplan
Allergene werden automatisch aus den Rezeptzutaten abgeleitet. Wenn Sie eine Zutat ändern oder ein Rezept anpassen, aktualisiert sich die Allergen-Kennzeichnung im gesamten Speiseplan automatisch — im Aushang, im Online-Portal und in der App. Kein manuelles Nachpflegen, keine vergessenen Allergene.
Warnung bei der Bestellung
Wenn ein Kind oder dessen Eltern ein Gericht bestellen möchten, das ein im Profil hinterlegtes Allergen enthält, erscheint eine deutlich sichtbare Warnmeldung. Die Bestellung kann nach bewusster Bestätigung trotzdem abgeschlossen werden — aber ein versehentliches Bestellen wird zuverlässig verhindert.
Individuelle Profile pro Teilnehmer
Für jedes Kind, jeden Mitarbeiter oder jeden Gast können individuelle Allergie- und Unverträglichkeitsprofile hinterlegt werden. Das System filtert automatisch ungeeignete Gerichte aus der Anzeige oder markiert sie deutlich. Eltern können das Profil selbst im Portal pflegen.
Sonderkostformen: vegetarisch, vegan, halal, koscher
Neben den 14 Hauptallergenen unterstützt WebMenü beliebige Sonderkostformen. Vegetarisch, vegan, halal, koscher, laktosefrei, glutenfrei oder individuelle Diäten — jede Kostform kann als eigenständiges Profil oder als zusätzlicher Filter hinterlegt werden. Der Speiseplan zeigt automatisch nur passende Gerichte an.
HACCP-konforme Dokumentation
Lückenlose Nachverfolgung für Audits, behördliche Prüfungen und Ihre eigene Qualitätssicherung.
Was dokumentiert wird
- Vollständige Rezeptzusammensetzung mit allen Zutaten und Mengen
- Automatisch abgeleitete Allergen-Zuordnung pro Gericht
- Änderungshistorie: Wer hat wann welche Zutat geändert?
- Ausgabeprotokolle: Welche Portion wurde an wen ausgegeben?
Audit-Sicherheit
- Revisionssichere Speicherung aller Daten
- Export als PDF oder CSV für behördliche Prüfungen
- Vollständiger Audit-Trail über alle Änderungen
- Datenspeicherung auf zertifizierten Servern in Deutschland
Häufige Fragen zum Allergen-Management
Werden alle 14 Hauptallergene nach LMIV unterstützt?
Ja. WebMenü unterstützt alle 14 deklarationspflichtigen Allergene gemäß EU-Verordnung Nr. 1169/2011 (LMIV): glutenhaltiges Getreide, Krebstiere, Eier, Fisch, Erdnüsse, Soja, Milch, Schalenfrüchte, Sellerie, Senf, Sesam, Schwefeldioxid/Sulfite, Lupinen und Weichtiere. Die Kennzeichnung erfolgt automatisch anhand der in den Rezepten hinterlegten Zutaten.
Können individuelle Kostformen pro Kind hinterlegt werden?
Ja. Für jedes Kind können beliebig viele Allergien, Unverträglichkeiten und Kostformen hinterlegt werden — vegetarisch, vegan, halal, koscher, laktosefrei, glutenfrei oder individuelle ärztliche Diätvorschriften. Die Eltern pflegen das Profil selbst im Online-Portal. Das System filtert oder warnt automatisch bei ungeeigneten Gerichten.
Gibt es eine automatische Warnung bei Allergen-Konflikten?
Ja. Bei der Online-Bestellung prüft WebMenü automatisch, ob das gewählte Gericht mit dem hinterlegten Allergen-Profil kollidiert. In diesem Fall erscheint eine gut sichtbare Warnmeldung mit Details zum betroffenen Allergen. Die Bestellung kann nach bewusster Bestätigung trotzdem durchgeführt werden, um Flexibilität zu gewährleisten.
Unterstützt WebMenü die HACCP-Dokumentation?
Ja. Alle relevanten Daten werden automatisch und revisionssicher dokumentiert: Rezeptzusammensetzungen, Allergen-Zuordnungen, Änderungshistorien und Ausgabeprotokolle. Bei behördlichen Kontrollen oder Zertifizierungsaudits können Sie alle Nachweise per Knopfdruck als PDF oder CSV exportieren. Die Datenspeicherung erfolgt DSGVO-konform auf Servern in Deutschland.
Allergen-Sicherheit ohne Mehraufwand
Schützen Sie Ihre Gäste und Ihr Unternehmen. Mit automatischer Allergen-Kennzeichnung, individuellen Profilen und lückenloser Dokumentation sind Sie auf der sicheren Seite.