Klinikverpflegung digital: Patientenmenüwahl, Diätkost und Kantinenbetrieb in einer Software

WebMenü verbindet Patientenverpflegung und Mitarbeiterkantine in einer Plattform. Diätkostformen werden automatisch berücksichtigt, Stationskräfte bestellen stellvertretend und die Produktionsplanung liefert exakte Portionszahlen pro Station. Weniger Lebensmittelverschwendung, weniger Verwaltung, bessere Versorgung.

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Besondere Anforderungen der Klinikverpflegung

Die Verpflegung in Krankenhäusern und Kliniken ist kein gewöhnliches Catering. Sie muss medizinische, logistische und wirtschaftliche Anforderungen gleichzeitig erfüllen.

Diätkostformen und Sonderkost

Diabetes, Dialyse, pürierte Kost, Schonkost, natriumarme Ernährung, Schluckstörungen — in einer Klinik kommen Dutzende verschiedener Kostformen zusammen. Jede muss ärztlich verordnet, in der Küche korrekt umgesetzt und am richtigen Bett ausgeliefert werden. Manuelle Zettelwirtschaft führt unweigerlich zu Fehlern mit potentiell gesundheitlichen Folgen.

24/7-Betrieb mit ständigem Patientenwechsel

Patienten werden aufgenommen, verlegt und entlassen — rund um die Uhr, auch am Wochenende und an Feiertagen. Jede Veränderung wirkt sich direkt auf die Verpflegungsplanung aus. Ein Patient, der morgens entlassen wird, darf mittags nicht mehr produziert werden. Ein Neuzugang über die Notaufnahme braucht sofort eine Mahlzeit.

Stationsbestellung für bettlägerige Patienten

Nicht jeder Patient kann selbst bestellen. Auf Intensivstationen, in der Geriatrie oder nach Operationen übernehmen Pflegekräfte die Essensbestellung. Diese stellvertretende Bestellung muss einfach, schnell und fehlersicher funktionieren — Pflegekräfte haben keine Zeit für komplizierte Software.

Mitarbeiterkantine parallel betreiben

Neben der Patientenverpflegung betreiben Kliniken eine Mitarbeiterkantine für Ärzte, Pflege- und Verwaltungspersonal. Beide Bereiche teilen sich die Küche, haben aber völlig unterschiedliche Anforderungen an Bestellung, Bezahlung und Abrechnung. Zwei getrennte Systeme bedeuten doppelten Aufwand und keine gemeinsame Mengenplanung.

WebMenü für Kliniken

Sechs Module, die Patientenverpflegung und Kantinenbetrieb nahtlos verbinden — von der Aufnahme bis zur Abrechnung.

1

Patientenmenüwahl

Patienten wählen ihr Essen am Bett per Tablet, über den Stations-PC oder auf Papier — je nach Mobilität und Wunsch. Das System zeigt nur Gerichte an, die zur verordneten Kostform passen. Allergien und Unverträglichkeiten werden automatisch gefiltert. Die Menüwahl ist intuitiv bedienbar, auch für ältere Patienten und Menschen mit eingeschränkter Mobilität.

2

Diätkost-Management

Ärztlich verordnete Kostformen werden im Patientenprofil hinterlegt und automatisch bei der Menüwahl berücksichtigt. Von Standarddiäten wie Diabetes und Dialyse über Konsistenzanpassungen wie püriert und passiert bis hin zu individuellen Kombinationen — das System stellt sicher, dass jeder Patient nur die Speisen zur Auswahl erhält, die seiner Verordnung entsprechen.

3

Stationsbestellung

Pflegekräfte bestellen stellvertretend für bettlägerige Patienten — schnell und einfach über eine optimierte Stationsansicht. Alle Patienten der Station werden mit ihrer jeweiligen Kostform angezeigt. Die Bestellung ist mit wenigen Klicks erledigt. Änderungen sind bis zur Bestellfrist möglich, Sonderwünsche werden dokumentiert und an die Küche weitergeleitet.

4

Mitarbeiter-Kantine

Parallel zur Patientenverpflegung läuft der Kantinenbetrieb für Klinikmitarbeiter im selben System. Ärzte, Pflegekräfte und Verwaltungspersonal bestellen online vor oder essen spontan in der Kantine. Die Bezahlung erfolgt bargeldlos per RFID-Karte. Arbeitgeberzuschüsse und Schichtzulagen werden automatisch verrechnet.

5

Produktionsplanung

Die Küche erhält exakte Portionszahlen pro Gericht, aufgeschlüsselt nach Station, Kostform und Mahlzeit. Patientenverpflegung und Mitarbeiterkantine werden in einer gemeinsamen Produktionsplanung zusammengeführt. Änderungen durch Aufnahmen, Verlegungen und Entlassungen fließen in Echtzeit ein. Das Ergebnis: präzise Mengenplanung, weniger Verschwendung, keine Engpässe.

6

Schnittstellen

WebMenü integriert sich nahtlos in Ihre bestehende IT-Landschaft. Standardisierte Schnittstellen zu KIS-Systemen wie SAP IS-H, Orbis und Medico synchronisieren Patientenstammdaten automatisch. Anbindungen an SAP MM und Warenwirtschaftssysteme ermöglichen die durchgängige Materialwirtschaft. Die Abrechnung exportiert Daten an Ihr ERP-System.

WebMenü Software

So läuft die Klinikverpflegung mit WebMenü

Vom Moment der Patientenaufnahme bis zur fertigen Abrechnung — ein durchgängiger digitaler Prozess.

1

Aufnahme

Der Patient wird im KIS aufgenommen. WebMenü übernimmt automatisch Stammdaten, Station und Bettplatz. Der Patient ist sofort im Verpflegungssystem angelegt — ohne manuelle Dateneingabe.

2

Kostform zuweisen

Der behandelnde Arzt verordnet die Kostform — Vollkost, Diabetes, püriert oder eine individuelle Kombination. Die Verordnung wird im System hinterlegt und steuert ab sofort, welche Gerichte dem Patienten angeboten werden.

3

Menüwahl

Der Patient wählt per Tablet am Bett oder die Pflegekraft bestellt stellvertretend über die Stationsansicht. Nur kostformgerechte Gerichte werden angezeigt. Allergien und Unverträglichkeiten sind automatisch herausgefiltert.

4

Produktion

Die Küche erhält exakte Produktionslisten — aufgeschlüsselt nach Gericht, Kostform, Station und Mahlzeit. Patienten- und Mitarbeiterverpflegung sind in einem Gesamtplan zusammengefasst. Kurzfristige Änderungen durch Aufnahmen oder Entlassungen werden in Echtzeit berücksichtigt.

5

Tablett-System

WebMenü generiert Tablettkarten mit Patientenname, Station, Bett und den bestellten Gerichten inklusive Kostformkennzeichnung. An der Bandportionierung sieht das Küchenpersonal auf einen Blick, was auf welches Tablett gehört. Fehlbelegungen werden minimiert.

6

Abrechnung

Patientenverpflegung wird automatisch als Nebenleistung dokumentiert. Die Mitarbeiterkantine rechnet per RFID-Transaktion ab — wahlweise über Gehaltsabzug, Prepaid-Guthaben oder Monatsrechnung. Arbeitgeberzuschüsse und Sachbezugswerte werden steuerkonform verrechnet und an die Lohnbuchhaltung exportiert.

Häufige Fragen zur Klinikverpflegung mit WebMenü

Lässt sich WebMenü an unser Krankenhausinformationssystem (KIS) anbinden?

Ja, WebMenü bietet standardisierte Schnittstellen zu gängigen KIS-Systemen wie SAP IS-H, Orbis, Medico und iMedOne. Patientenstammdaten, Aufnahmen, Verlegungen und Entlassungen werden automatisch synchronisiert — ohne doppelte Datenpflege. Die Menüwahl steht unmittelbar nach der Patientenaufnahme zur Verfügung. Auch individuelle KIS-Anbindungen sind über die offene API möglich.

Wie viele Kostformen bildet WebMenü ab?

Unbegrenzt viele. WebMenü unterstützt alle gängigen Diätkostformen — Diabetes, Dialyse, Schonkost, natriumarm, eiweißdefiniert — sowie Konsistenzanpassungen wie püriert, passiert und flüssig. Individuelle Kombinationen sind möglich: Ein Patient kann gleichzeitig eine Diabeteskost in pürierter Form mit Laktoseintoleranz erhalten. Jede Kombination wird bei der Menüwahl automatisch berücksichtigt.

Funktioniert das System auch bei Notaufnahmen und ungeplanten Aufnahmen?

Ja, WebMenü ist auf den 24/7-Betrieb im Krankenhaus ausgelegt. Bei ungeplanten Aufnahmen über die Notaufnahme kann die Stationskraft sofort eine Standardkostform zuweisen und eine Bestellung für die nächste Mahlzeit auslösen. Flexible Bestellfristen sorgen dafür, dass auch kurzfristige Änderungen in der Produktionsplanung berücksichtigt werden. Für Spätaufnahmen außerhalb der regulären Essenszeiten lassen sich Zwischenmahlzeiten und Notportionen konfigurieren.

Können Mitarbeiter und Patienten im gleichen System verwaltet werden?

Ja, und genau das ist einer der größten Vorteile von WebMenü. Patientenverpflegung und Mitarbeiterkantine laufen in einer einzigen Plattform. Die Produktionsplanung berücksichtigt beide Bereiche, sodass die Küche exakte Gesamtmengen pro Gericht erhält. Für Mitarbeiter stehen zusätzliche Funktionen wie RFID-Bezahlung, Vorbestellung und automatische Verrechnung von Arbeitgeberzuschüssen zur Verfügung. Das spart nicht nur Lizenzkosten, sondern auch den Aufwand für die Pflege zweier getrennter Systeme.

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